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GANS gut zu wissen

DAUNE

Bauschkraft/Füllkraft
Die Füllkraft oder Bauschkraft (engl.: Fill Power) ist ein Qualitätsmerkmal der Daunen und beschreibt ihre Kapazität, Luft zu speichern.

Im europäischen Raum sind zwei Maßeinheiten üblich: Millimeter/30gr oder cuin (cubic inch). Im angloamerikanisch geprägtem Raum wird meist, aufgrund der unterschiedlichen metrischen Systeme, die Messung in cuin verwendet.

Füllkraft in cuin zeigt an, auf welches Volumen sich eine Unze (~ 28 Gramm) Daunen nach der Kompression ausdehnt. Die Füllkraft in cuin beschreibt also die Fähigkeit, wie stark Daunen ihr ursprüngliches Volumen nach dem Zusammendrücken zurückgewinnen. Je höher der Wert, desto hochwertiger ist die Daune. Die Füllkraft reicht von ca. 300 cuin für Federn bis hin zu ca. 900 cuin für die hochwertigste Daune.

Die Füllkraft in Millimeter gemessen, ist die Höhe (in Millimeter) des vom Füllmaterial eingenommenen Volumens, nachdem dieses einem definierten Druck ausgesetzt wurde. Diese Messvariante wird in Europa verwendet.

Methode: 30 Gramm gewaschene und sortierte Daunen werden in einen Messzylinder gefüllt und durch Einblasen von Luft während einer festgelegten Zeitspanne aufgelockert. Dann werden eine Andruckplatte und ein Messstab in den Zylinder eingesetzt. Diese Andruckplatte bewegt sich nach unten und drückt die Daunen zusammen. Nach der festgelegten Zeitspanne wird abgelesen, bei welchem Wert die Andruckplatte stehen geblieben ist und welche Höhe am Messstab angezeigt wird. Die Füllkraft kann zwischen 70 mm/30gr für Federn und einem Wert von 230 mm/30gr für die beste Daunen-Qualität variieren.

Je höher die Füllkraft, desto mehr Luft kann ein bestimmtes Gewicht der Daune einfangen, und desto mehr Isolierfähigkeit hat die Daune. Die Füllkraft sorgt dafür, dass sich immer wieder die für die Wärmeisolation wichtigen Luftkammern innerhalb der Daunen bilden. Ihre Elastizität und Formbeständigkeit ermöglichen, dass Daunen auch bei grossen Belastungen keinen Schaden nehmen.

Die Wärme einer Daunendecke hängt jedoch nicht nur von der Füllkraft, sondern auch von der Füllmenge ab. So ist eine Decke mit einer Füllkraft von 700 cuin gegenüber einer mit 550 cuin wesentlich leichter, da sie für die gleiche Wärmeleistung weniger Daunen braucht. Mit steigender Qualität der Daunen sinkt die erforderliche Daunenmenge, um ein vergleichbares Luftpolstervolumen zu erzielen.
Daunen liefern Wärme, indem sie eine Luftschicht einfangen, die die kalte Seite von der warmen Seite trennt. Eine dickere Schicht eingeschlossener Luft sorgt für mehr Isolierung. Diese Dicke wird oft als „Loft“ bezeichnet. Eine Decke, die beispielsweise eine Daunenfüllung mit einer Füllkraft von 550 cuin hat, müsste etwa 40 % bis 50 % mehr Daunengewicht verwenden als eine Decke  deren Daunenfüllung eine Füllkraft von 800 hat, um die gleiche Isolationsfähigkeit zu entwickeln.

Einteilung der GANS-Daunendecken

Daunendecke Basic: 170mm/30gr - 670 cuin
Daunendecke Star de Luxe: 190mm/30gr - 750 cuin
Daunendecke Royal:  210mm/30gr - 820 cuin
Daunendecke Supreme: 230mm/30gr - 900 cuin

Exzellente Füllungen benötigen hochwertige Hüllen
Als ideal haben sich Hüllen aus Baumwolle erwiesen, da diese mehrere Eigenschaften besitzt, die sich als Hülle für Daunen- und Federnprodukte eignen. Einerseits ist sie weich und hautfreundlich. Durch ihre Struktur ermöglicht sie die nötige Garnfreiheit, um daraus weiche und anschmiegsame Stoffe zu weben. Trotz ihrer Feinheit besitzt sie eine hohe Festigkeit und eine geringe Elastizität. Baumwolle stellt ein angenehm trockenes Schlafklima her und lädt den Körper im Schlaf (im Gegensatz zu synthetischen Bettwaren) nicht elektrostatisch auf, wenn man sich häufig bewegt.

Für Daunen- und Federnprodukte kommen ausschliesslich daunendichte Webstoffe in Frage. Bei den Webstoffen gibt es drei Grundbindungsarten:
Die Leinwandbindung, die Köperbindung und die Atlasbindung (Satinbindung) . Bei GANS kommen hauptsächlich Stoffe mit Leinwand- und Atlasbindung zum Einsatz:

  • Feinbastist/Leinwandbindung: Superfeines Gewebe mit nur ca. 80 Gramm Gewicht pro Quadratmeter. Ideal für hochwertige, großflockige Daunenfüllungen.
  • Batist/Leinwandbindung: Feines Gewebe für Decken mit großflockiger Füllung, das Gewicht beträgt ca. 90 Gramm/Quadratmeter.
  • Perkal/Leinwandbindung: Gewicht ca. 110 Gramm/Quadratmeter, dieses Gewebe wird ebenfalls für Decken und weiche Kissen eingesetzt.
  • Satin/Atlasbindung: Durch die Atlasbindung ergibt sich eine stark glänzende, glatte Oberseite und eine matte Unterseite. Je nach Faserart und Garn kann Satin leicht oder schwer, matt- oder hochglänzend, fließend oder steif sein. Gewicht. ca. 125gr/qm.

Die Hüllen unserer Gans-Daunendecken bestehen aus Feinbatist, Batist oder Feinsatin. Baumwoll-Perkal wird gerne für Bettwäsche verarbeitet.

Fadenzahl
Anzahl der Fäden pro Quadratzentimeter (qcm).

Thread Counts (TC)
Ein weiteres Qualitätsmerkmal eines Hüllengewebes ist die Feinheit der Textilie. Diese wird in "Thread Count" oder "Nm"-Wert angegeben. Während die englische Bettwarenindustrie die Angabe des "Thread Counts" (wörtlich: Anzahl der Fäden) bevorzugt, steht der Begriff Nm-Wert für "Nummer metrisch" und war von 1942 bis 1969 in Deutschland als Mass der Garnfeinheit vorgeschrieben.

Grundsätzlich garantieren höhere Werte nicht unbedingt eine bessere Qualität. Bei einem guten Baumwollgewebe geht es um die Balance zwischen Daunendichte, Atmungsaktivität und Weichheit.

Thread Counts auch Fadenzahl per Quadrat-Zoll genannt, ist ein Maß für die Grobheit oder Feinheit des Gewebes. Es wird gemessen, indem die Anzahl der Fäden gezählt wird, die in einem Quadratzoll Stoff enthalten sind, einschließlich sowohl der Länge (Kette) als auch der Breite (Schuss). Die Fadenzahl ist die Anzahl der Fäden, die entlang zweier Seiten (nach oben und quer) des Quadratzoll gezählt werden. Es wird insbesondere in Bezug auf Baumwollwäsche, vor allem Bettwäsche verwendet und ist bekanntermaßen bei der Klassifizierung von Handtüchern verwendet worden. Es gibt ein weit verbreitetes Missverständnis, dass die Fadenzahl beim Kauf von Bettwäsche eine wichtige Rolle spielt. Leinenexperten behaupten jedoch, dass es ab einer Fadenzahl von 400 keinen Qualitätsunterschied mehr gibt. 

Lebensdauer von Daunendecken
Eine Daunendecke lebt umso länger, je mehr Füllkraft sie besitzt, je weniger chemischen Belastungen sie ausgesetzt ist und je besser sie gepflegt wird. Dazu gehören regelmäßiges Aufschütteln und eine professionelle Reinigung.
Achtung: eine Daunendecke sollte nie direkt in der Sonne liegen!

Wärmegrad einer Daunendecke
Daunendecken werden in unterschiedliche Stärken eingeteilt. Welche Stärke und er damit verbundene Wärmegrad einer Decke für Sie optimal ist, sehen Sie hier.

FÜLLUNGEN

Cashmere
Cashmere verfügt über die feinste Kräuselung aller Naturhaare und über ein schlechthin unübertreffliches Wärmerückhaltevermögen und ist für Menschen mit hohem Wärmebedürfnis geeignet. Die unvergleichliche Feinheit der Flaumhaare verleiht ihnen eine alles übertreffende Weichheit und Anschmiegsamkeit.
-> 
Cashmeredecke

Daune 
Mehr dazu hier

Hanf
Die Wärmefähigkeit verdankt die Hanffüllung ihren lufteinschließenden Hohlfasern, was Hanf zur wärmsten Pflanzenfaser macht. Hanf ist eine ökologisch wertvolle Nutzpflanze und äußert umweltverträglich im Anbau. Für den Anbau werden keine Pflanzenschutzmittel benötigt, der Wasserbedarf ist gering und der Ertrag sehr hoch.
-> Hanfdecke

Kamelhaar
Kamele leben in Klimazonen mit extremen Temperaturschwankungen bis zu 60°C zwischen Tag und Nacht. Perfekt an diese Bedingungen angepasst, verfügt ihr Haarkleid über eine hocheffektive temperaturausgleichende Funktion. Es hat die Eigenschaften einer "natürlichen Klimaanlage", die einerseits ausgezeichnet wärmt, dank höchster Atmungsaktivität aber auch vor Hitze schützt.
-> Kamelhaardecke

Leinen
Leinen, die „Seide des Nordens“, kann mehr als ein Drittel ihres Gewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich feucht anzufühlen, trocknet aber sehr schnell wieder. Leinen wirkt daher vor allem in Sommernächten angenehm frisch.

Schafschurwolle
Füllung aus Schafschurwolle sind angenehm klimatisierend, feuchtigkeitsregulierend und luftdurchlässig. Schafschurwolle hat von Natur aus eine hohe Selbstreinigungskraft und ist daher leicht zu pflegen.
-> Polster Lana Vital

Outlast
Outlast®-Materialien nehmen überschüssige Körperwärme auf, speichern diese und geben sie wieder ab. Daraus ergibt sich ein permanenter Komfortkreislauf, dessen Temperatur aktiv reguliert wird.
Mehr dazu: http://www.outlast.com/de/einsatzgebiete/bettwaren/
-> Produkte mit der Outlast-Technologie

Tencel
Eine natürliche Funktionsfaser, die aus dem Rohstoff Holz gewonnen wird. Decken mit Tencelfüllung eignen sich für Menschen mit wenig Wärmebedürfnis. Tencel sorgt für ein ideales Schlafklima dank seiner temperatur- und feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften.
-> Produkte mit Tencel 

Vitasan
Die speziell entwickelte 4-Loch Vitasan®-Hohlfaser in Wellness Vitasan Bettwaren bieten nicht nur exzellenten Schlafkomfort, sondern hemmen auch die Entwicklung von Hausstaubmilben innerhalb der Faserfüllung. Die Faser vermindert außerdem das Wachstum von Pilzen und Bakterien, die für die Nahrungskette der Hausstaubmilben notwendig sind, und sorgt so für ein hygienisches und hypoallergenes Produkt.

Aufgrund ihrer 4-Loch-Form sind Vitasan®-Hohlfasern außergewöhnlich leicht und atmungsaktiv – und die Füllung kann besonders viel warme Luft speichern. Um beste Hygiene sicherzustellen, sind Wellness Vitasan-Bettwaren bei 60°C waschbar und trocknergeeignet.
->
Vitasan-Produkte

Wildseide
Die kostbare, hauchzarte Wildseide vom Tussah-Spinner kann sehr viel Feuchtigkeit aufnehmen und trocknet auch schnell wieder. Wie der Kokon für den Seidenspinner, sind Seiden-Bettdecken anschmiegsame Hüllen, die uns nachts umgeben, und Geborgenheit und ein angenehmes Mikroklima schenken.

FROTTIER

Frottier ist nicht gleich Frottee
Hier muss man deutlich unterscheiden, denn der Unterschied liegt in der Art der Herstellung:
Frottee ist ein Glattgewebe, das durch das Drehen des Garns erzeugt wird. Frottier hingegen ist kein Glattgewebe, es weist auf beiden Seiten feine Schlingen auf, die durch den Webvorgang hochgestellt werden. Ein Frottiertuch fühlt sich weicher an und ist qualitativ hochwertiger als Frottee. 

Bie Frottier kann man weiters zwischen Walk-, Zwirn und Veloursfrottier unterscheiden:
Walkfrottier besteht aus lockeren Schlingen eines weichen Garns, während Zwirnfrottier aus verzwirnten Garnen besteht und fester im Griff ist. Veloursfrottier hingegen ist weich und samtig. Eine hohen Tragekomfort bietet die Kombination aus samtigem Veloursfrottier auf der Aussenseite und dem saugfähigen, kuscheligen Zwirnfrottier auf der Innenseite, wie es bei Bademänteln oft der Fall ist.


Qualitätsmerkmale Frottier
Frottierware wird in Gramm pro Quadratmeter (gr/qm) gemessen und gibt das Gewicht eines Handtuches an. Je höher das Gewicht, desto dicker ist ein Handtuch. Ein höheres Gewicht wird meist mit einem hochwertigerem, luxuriösem und weicherem Handtuch verbunden.

STOFFE

Baumwolle
Baumwolle ist die Naturfaser, die am häufigsten für die Herstellung von Textilien verwendet wird. Sie ist hautfreundlich, atmungsaktiv und dank ihrer Struktur besonders vielseitig.

Damast
Der Stoff besteht aus supergekämmter Baumwolle, ist sehr dicht gewebt und hat einen leichten Glanz. Seinen Namen verdankt er seinem Ursprung, der Syrischen Hauptstadt Damaskus. Das Material besticht durch seine einzigartig eingewebte Musterung, die ihn sehr edel aussehen lässt. Bettwäsche aus Damast ist, wie natürlich jede Baumwolle, sehr hautfreundlich, feuchtigkeitsregulierend und eignet sich sowohl im Sommer als auch im Winter.

Jacquard
Darunter versteht man eine bestimmte Bindungsart für Stoffe, die eine Gestaltung mit Mustern ermöglicht. Der Erfinder war Joseph-Marie Jacquard. Verschiedene Stoffe können in dieser Technik gewebt werden, darunter Baumwolle, Seide, Viskose oder auch synthetische Stoffe. Die bekanntesten Jacquard-Gewebe sind Brokat, Matelassé, oder Damast.
-> Zu unserer Bettwäsche aus Jacquard.

Leinen
Die Fasern dieses Stoffes gelten als besonders langlebig und ökologisch wertvoll. Leinen kann sehr viel Feuchtigkeit aufnehmen, darum ist Leinenbettwäsche besonders im Sommer sehr beliebt. Die Oberfläche des Materials ist glatt und hat eine kühlende Wirkung auf der Haut. Man sagt auch "Leinen ist wie guter Wein" - denn der Stoff entwickelt sich und wird mit jeder Verwendung besser.

Mako-Satin
Einer der feinsten Stoffe für Bettwäsche ist Mako-Satin. Er hat einen dezenten Glanz, wodurch er sehr edel wirkt, er ist zudem glatt, atmungsaktiv und klimaregulierend und ist sowohl für den Sommer als auch im Winter geeignet. Bei der Herstellung wird hochwertige ägyptische Baumwolle verwendet.

Perkal
Der Name kommt aus dem Persischen von pargalah (zu Deutsch: Tuch) und bezeichnet ein dicht gewebtes, mittelschweres, feinfädiges Baumwollgewebe, welches in Leinwandbindung gefertigt wird. Der Stoff ist fest, langlebig und hat eine glatte , hautsympathische Oberfläche. Wegen seiner atmungsaktiven Eigenschaften und der angenehm kühlen Haptik, wird Perkal sehr oft für Sommerbettwäsche verwendet.

Popeline
Dieser feine Stoff hat durch seine Leinwandbindung eine leichte und feine Rippenstruktur mit weichem Fall. Gleichzeitig ist der Popeline durch die spezielle Bindung sehr strapazierfähig.

Satin
Satin ist besonders für seinen Oberflächenglanz bekannt, während der Stoff auf der Unterseite matt ist. Dieses Aussehen verdankt er seiner Herstellung, der Atlasbindung (auch Satinbindung). Bei dieser Bindung überwiegen auf der Oberseite die Schussfäden und auf der Unterseite die Kettfäden.
-> Bettwäsche aus Satin 

Seide
Ein feiner Schimmer und eine edle Optik zeichnet dieses Naturprodukt aus.  Seide liegt kühl auf der Haut und der glatte Stoff sorgt durch seine Leichtigkeit und Atmungsaktivität besonders in warmen Sommernächten für ein angenehmes Hautgefühl. Seide nimmt Feuchtigkeit sehr gut auf und trocknet wiederum sehr schnell. Ein Gewebe, das auch für Allergiker geeignet ist, da die Oberfläche das Einnisten von Hausstaubmilben verhindert.
-> Zu unseren Seiden-Produkten.

Langstapelig vs. kurzstapelig
Die Länge der Fasern bezeichnet man als Stapel.
Für die Herstellung von Luxus Bettwäsche wird meist langstapelige Bio-Baumwolle verwendet. So entstehen lange, starke Baumwollfasern mit besonders guter Qualität, woraus sich langlebigere und weichere Bettwäsche herstellen lässt. Lange Fasern ragen, im Vergleich zu kurzen Fasern, nicht aus dem Stoff heraus. Bettwäsche aus langstapeliger Baumwolle bleibt dauerhaft schön und fusselfrei.

 


Quellen: Wikipedia, Hefel, Kauffmann